wireless_20100127.jpg@sprain will endlich wissen, warum und wozu man das iPad brauchen kann. Für mich ist es das:Ich stelle mir das iPad als Familienzentrale vor, die immer Griffbereit in der Küche oder an einem zentralen Ort im Haushalt steht. Es müssen folgende Dienste und Anwendungen laufen:

  • Familienkalender (MuKi-Turnen, Elternabend, Besuch von Müllers, Papa Herrenabend, Mama Pilates, Zahnarzt, Dokter,  etc.)
  • Einkaufsliste
  • gemeinsames Foto- und Filmalbum
  • Lap-Surf Point für zwei auf dem Sofa (Neue Tischlampe aussuchen, Kinotrailer schauen und Kinobillette kaufen, Ferienhaus suchen, etc.)
  • Musik abspielen
  • evtl. Filme online beziehen und auf externem Monitor abspielen.
  • Gamen für die Kids (und natürlich Papa ;-)

Das iPad kann schon vieles davon von Haus aus. Was Knackpunkte sein könnten:

  • Automatischer Wireless-Sync mit iCal, iPhoto, iTunes, Notizen. Es geht nicht, dass ich jedes Mal ein Kabel einstecken muss, wenn wieder neue Bilder auf meinem Laptop sind. Die Bilder müssen aber auch abrufbar sein, wenn der Laptop nicht im Haus ist.
  • Einkaufslisten müssen in Echtzeit mit verschiedenen iPhones gesynct werden

Wenn das wirklich funktioniert, dann ist für uns das wePad gekauft!

Update 19. März 2010

Wie uns Herr Hoffer von Ankershoffen mitteilt (siehe Kommentare), will die deutsche Firma neofonie GmbH ein Gerät auf den Markt bringen, das genau so wie das Apple iPad als “wePad” eingesetzt werden kann. Ich beschreibe in diesem Artikel ein Konzept, nicht eine spezifische Hardware. Darum  gilt das geschriebene auch für das neofonie-wePad, wie auch für alle übrigen Tablets/Slates etc.

Das neofonie-wePad glänzt mit allen technischen Details, die heutzutage in Geek-Kreisen verlangt werden und die beim iPad von Apple von eben diesen Kreisen so vermisst werden. Ob neofonie aber die Kraft hat, dieses Produkt wirklich auf den Markt zu bringen, darf zumindest bezweifelt werden.

Für mich ist die Kategorie Tablet für die Hersteller eine Chance, neue Benutzerkreise zu erschliessen, die bis zum heutigen Tag nur wenig oder keinen Kontakt zum Computer hat (und davon gibt es immer noch viele). Voraussetzung für den Erfolg hier ist aber eine konsequent und in jedes Detail hinein verbesserte Benutzerfreundlichkeit und “ease of use”. Und hier hat Apple einen schier uneinholbaren Vorsprung.