Was ist eigentlich… Twitter?

twitter-bird.png Twitter ist ein weiterer Kommunikationskanal im Web 2.0-Medienmix: Kurze Nachrichten von maximal 140 Zeichen können per SMS, Instant Messaging oder Web verbreitet werden. Von “Es ist ein Junge! Er heisst Simon” über “Website-Launch geglückt, jetzt folgt die Party im Baur au Lac” bis “ICE Bern-Zürich wegen Schafen auf den Gleisen ca. 35 Minuten Verspätung. Voraussichtliche Ankunft 10:47″: Alles, was in 140 Zeichen gesagt werden kann, ist bei Twitter gut aufgehoben.

Kurznews im Abo

Der Clou dabei: Sie können die “Tweets” (so heissen die einzelnen Nachrichten im Twitter-Jargon) anderer Teilnehmer kostenfrei abonnieren. So sind Sie stets darüber informiert, was bei Ihren Kollegen, Geschäftspartnern und Freunden gerade läuft.

Das Praktische: Es muss keine zusätzliche Software installiert werden! Nach der Registrierung auf twitter.com können Sie die Applikation bequem mit dem Handy, Ihrem IM-Programm oder natürlich über die Website bedienen.

Zusatz-Software

Falls Sie aber als Power-User nie genug bekommen, stehen Ihnen zahlreiche Anwendungen zu Verfügung, um die Twitter-Nutzung ganz an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Weiterführende Links

Als Ami in den iTunes-Store

ip03_givmusic_04_musiccards.jpgLust, im US-iTunes-Store einzukaufen?

Ist ganz einfach. Mit einer iTunes-Geschenkkarte funktionierts. Gelesen habe ich den Tipp in MacUp-Ausgabe 6/2008 und danach erfolgreich selbst ausprobiert:

1. US-iTunes-Geschenkkarte besorgen. Entweder wie ich in den Ferien in New York oder dann auf Ebay.

2. Mit bestehendem iTunes-Account ausloggen.

3. In den US-Store wechseln.

4. Dort auf «Redeem» klicken und die Gutscheinnummer eingeben.

5. Dann muss man aber zuerst einen neuen Account erstellen. Dazu eine Ami-Adresse eingeben (z.B. das Hotel, wo man gewohnt hat) und als Zahlungsart «none» auswählen. Natürlich muss man eine neue E-Mail-Adresse verwenden, die Apple noch nicht kennt.

6. Wenn der Account erfolgreich erstellt wurde, nochmals auf «Redeem» und die Gutscheinnummer eingeben.

7. Happy Shopping!

Mac OS X: Bestimmte Website lokal sperren - oder wie Twitter zu Google wurde

twoogle.gifEtwas für alle Junkies:
Bist du mehr im Community-Forum am schreiben als am Arbeiten? Lieber am twittern statt am lernen? Am Bloggen, 20 Minuten lesen, xingen, chatten?
Willst du dich zwingen, gewisse Websites zu meiden?

Auf dem Mac geht das ganz simpel:

1. Terminal öffnen
2. Die Datei /etc/hosts bearbeiten
3. einen neuen Eintrag machen und speichern…

Beispiel:
209.85.135.99 www.twitter.com
209.85.135.99 twitter.com

Obige Zeilen eintragen und twitter.com zeigt neu auf Google…

Mehrere E-Mail Adressen mit einem mail.app Account nutzen

Das nenn ich doch einen nützlichen Tipp:

Apple’s Mailprogramm verblüfft immer wieder mit praktischen und ziemlich undokumentierten Funktionen. So lassen sich problemlos mehrere email (Alias)Adressen mit einem einzigen Account nutzen, besonders angenehm für Domaininhaber oder auch .mac-Kunden, die ihre diversen Aliase nur ungern in zahlreiche Mailbox-Konstrukte packen wollen.

mailaccount.gif

Hab ich bisher noch gar nicht gekannt und funktioniert wunderbar. Und wurde tatsächlich schon 2004 gebloggt bei fscklog… Ich wär gar nie auf die Idee gekommen, dass es so etwas geben könnte.

Website optimieren für iPhone

Auch wenn das iPhone hierzulande noch nicht offiziell erhältlich ist - unsere Websites für das iPhone zu optimieren können wir trotzdem schon in Angriff nehmen. Oder man kann auch beginnen, iPhone optimierte WebApps zu erstellen. Dabei sind folgende Vorgehensweisen hilfreich:1. Der Simulator muss herDa noch lange nicht jeder ein iPhone (oder einen iPod touch hat) und wir auch weils praktischer ist, testen wir unsere Website am Besten auf einem Simulator. Geeignet scheint der Aspen Simulator, welcher zusammen mit dem iPhone SDK daherkommt - und im Gegensatz zu beispielsweise iPhoney das iPhone korrekt simuliert und mit untenstehenden Beispielen korrekt umgehen kann. Also auch für die, die keine Software fürs iPhone schreiben wollen, lohnt sich die Registration und der kostenlose 2GB-Download des SDK.2. Die Grundlagen für die OptimierungApple hat im Developer-Bereich eine ganze Doku dazu veröffentlicht, wie Websites fürs iPhone optimiert werden können. Diese zu studieren lohnt sich definitiv!3. Konkrete AnwendungenUm den Einstieg zu erleichtern, hier der eine oder andere Tipp:Viewport-Anpassung:Um das iPhone auf eine gewünschte Zoom-Stufe zu zwingen, kann der Viewport verändert werden. Dies erfolgt per Meta-Tag, beispielsweise so:<meta name="viewport" content="width=450" />Nun wird die Website so gezoomt, dass die iPhone-Breite 450 Pixel der Website entspricht.Textgrössenanpassung steuernWenn das iPhone eine Seite lädt oder zoomt, wird die Textgrössen standardmässig automatisch eingestellt. Dies kann per CSS überschrieben werden, beispielsweise so:-webkit-text-size-adjust:none; /* Turn off font resizing */Telefon-LinkSpannend sind auch Befehle, z.B. um eine Telefon-Nummer zu verlinken:<a href="tel:1-408-555-5555">1-408-555-5555</a>Ein Homescreen-Icon hinzufügen<link rel="apple-touch-icon" href="meinicon.jpg"/>wobei meinicon.jpg irgendein 60×60-Pixel grosses Bild ist.Gesture EventsAuch «Finger-Events» oder die Drehung des iPhones können per JavaScript abgefangen werden, was sehr interessante Anwendungen zulässt.Fazit:Praktische webbasierte Applikationen fürs iPhone zu bauen wird keine Hexerei sein, die Optimierung fürs iPhone dürfte bei der Verbreitung dieses Geräts bald mal Pflicht werden. Jetzt damit rumzuspielen ist interessant und macht Spass. Und: dies sind nur die Basics! Dieses Video (SDK-Account nötig) zeigt, was noch mehr möglich. Neue Welten eröffnen sich (z.B. Offline-Datenbanken)! Mal schauen, wie sich diese Website hier optimieren lassen wird…

Viva Las Vegas!

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Bildquelle: mandj98

In Las Vegas findet nämlich aktuell die Microsoft-Konferenz MIX08 statt, von der BloggingTom gerade quasi-live berichtet. Dort in Las Vegas wird unter anderem der neue Internet Explorer 8 vorgestellt. Das ist für Webbies ziemlich wichtig, denn IE8 soll (endlich!) in der Lage sein, CSS standardkonform zu verarbeiten. Und nicht nur das: Anders als noch im Februar angekündigt (und von mir eher kritisch kommentiert), muss der standardkonforme Modus nicht extra mit einem META-Element eingeschaltet werden, sondern ist “by default” aktiv. In den Worten von Microsoft:

Consistent with its efforts to promote further interoperability across the Web, Microsoft Corp. is now configuring the settings in Internet Explorer 8, the upcoming version of its browser, to render content — by default — using methods that give top priority to Web standards interoperability.

Das ist natürlich klar zu begrüssen, denn standardkonforme Browser ersparen uns Entwicklern unzählige Stunden an Kompatibilitätstests. Aber es bedeutet für Web-Entwickler, die bisher mit CSS-Hacks für IE7 gearbeitet haben: Diese IE7-Hacks sind in IE8 hinfällig - und können allenfalls sogar zu Darstellungsfehlern führen.

Sobald IE8 Beta öffentlich verfügbar ist, werden wir diese neuen Features testen und die Ergebnisse hier publizieren.

IE8, HTML5 und Elche

Mir hat’s fast den Nuggi rausgejagt als ich gelesen habe, dass Internet Explorer 8 nebst dem (offensichtlich kläglich gescheiterten) Doctype Switch-Konzept jetzt noch ein weiteres “Feature” verwenden will, um inkompetente HTML-Autoren vor sich selbst zu schützen:

  1. “Quirks mode” remains the same, and compatible with current content.
  2. “Standards mode” remains the same as IE7, and compatible with current content.
  3. If you (the page developer) really want the best standards support IE8 can give, you can get it by inserting a simple <meta> element.

Also noch ein weiteres Microsoft-spezifisches META-Element um etwas zu flicken, das eigentlich gar nicht kaputt wäre wenn Microsoft es nicht kaputt gemacht hätte. Tja. Da hat Microsoft gleich zum zweiten Mal den Elchen Gasmasken verkauft.

[Nachtrag, 05.03.2008: Inzwischen haben die Entwickler, “in light of the Interoperability Principles, as well as feedback from the community“, kalte Füsse bekommen und sich eines Besseren besonnen. Nun soll IE8 standardmässig den Standard Mode verwenden. Das klingt doch schon viel besser!]

Aber egal. In dem Zusammenhang bin ich dann auf HTML 5 gestossen. Ein brandneuer Working Draft wurde gerade heute online geschaltet: HTML 5 Working Draft — 16 February 2008. Es vergeht sicher einige Zeit, bis man das verwenden kann oder muss, aber man kann sich ja schon mal einlesen. Besonders witzig finde ich dies hier:

8.1.1 The DOCTYPE

A DOCTYPE is a mostly useless, but required, header.

Das ist (nebst einer klaren Absage an Pseudo-SGML) reinster Spezifikations-Humor :-).

PHP: Feiertagsberechnung

Eine weitere interessante, wenig bekannte PHP-Funktion: easter_date();
http://ch2.php.net/manual/de/function.easter-date.php

Dadurch lassen sich die schweizweiten Feiertage wie folgt jahresunabhängig berechnen:

//Feiertage
$holidays = array();
$holidays[”neujahr”] = mktime(0,0,0,1,1,$year);
$holidays[”berchtoldstag”]= mktime(0,0,0,1,2,$year);
$holidays[”karfreitag”] = easter_date($year)-(2*86400);
$holidays[”ostermontag”] = easter_date($year)+(1*86400);
$holidays[”auffahrt”] = easter_date($year)+(39*86400);
$holidays[”pfingstmontag”]= easter_date($year)+(50*86400);
$holidays[”ersteraugust”] = mktime(0,0,0,8,1,$year);
$holidays[”heiligabend”] = mktime(0,0,0,12,24,$year);
$holidays[”weihnachten”] = mktime(0,0,0,12,25,$year);
$holidays[”stephanstag”] = mktime(0,0,0,12,26,$year);

Sehr praktisch! Hinweise zur Berechnung von Auffahrt etc. hab ich hier gefunden:
http://www.feiertagskalender.ch

FLOW3: Das offizielle Typo3-PHP-Framework ist (fast) da!

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Jetzt ist es da angekündigt mit offiziellem Namen: FLOW3, das PHP-Framework der Typo3-Association!

FLOW3 ist das Framework, auf welchem Typo3 Version 5 aufbauen wird, kann aber auch für andere Projekte genutzt werden. Erste Packages zum Downloaden sind für diesen Frühling versprochen.

10 Reasons to go with the FLOW3:

  • crystal clear structure to boot
  • best of breed PHP-framework
  • “learn once, apply anywhere”-consistency
  • complete documentation
  • real-world examples & tutorials
  • runs on most webservers
  • package repository with big community
  • designed for content-driven applications
  • Start to use and learn the “TYPO3 5.0 way” today
  • funded by the TYPO3 Association
    (not a greedy company)

Screenshots von langen Seiten

Ausgangslage:
Du willst eine Screenshot einer langen Website machen. Und zwar von der ganzen Website, von oben bis unten.
Also so wie dieses Bild.

Die Lösung:
Entweder das Gratis-Tool Paparazzi! welches die Safari-Engine verwendet und macmässig ganz einfach zu verwenden ist.
Oder die Firefox-Extension Pear Crescent Page Saver in der kostenlosen Basic-Version.

Viel Spass!