Das Konzept stimmt: iPad rocks

Seit einem Monat ist mein iPad unser familyPad nun im Einsatz. Es hält, was ich mir hier und hier gewünscht habe. Und noch viel mehr.

Bei DataQuest Bern gibt es sie momentan (28.5.2010 14:40) ab Lager.

Dies sind für mich die wichtigsten Anwendungen

  • Couch-Surfer
  • Fotorahmen und Fotoalbum
  • Familien-Terminkalender mit iCal und eigenem CalDAV-Server
  • War nicht geplant, funktiniert aber überraschend gut: E-Mail
  • Perfekt für Kinder-Gutenachtfilmli (Shaun the sheep, Der kleine Maulwurf)
  • Geniale Spiel- und Unterhaltungskonsole (Scrabble, Labyrinth HD, ShrekCart, FlightControl HD, div. Musik-Apps, etc) (Alles iTunes-Links)
  • Familien-Einkaufszettel dank Rememba (Extrem Simpel und fast zero-Klick/Tap!)

Kritik

  • Für mich unverständlich: Warum synchronisiert das Gerät nicht automatisch wireless, wenn der “Mutter”-Computer im gleichen Wireless-Netz ist? Technisch ist das machbar. TimeMachine auf eine TimeCapsule funktioniert ja auch sehr gut.
  • Internet-Zugang über 3G auf einem nicht 3G-iPad: Thethering sollte es möglich machen: Eine App auf dem iPhone, die dieses in einen Wireless Accesspoint verwandelt. Gibts denn sowas schon?

Mein Fazit: Ich will es nicht mehr hergeben.

Zero Klick Einkaufszettel

Ich bin ein Verfechter der Zero Klick Anwendungen. Eine App muss das, was der Benutzer will ungefragt und von Anfang an machen.

Ok, das ist zuweilen schon sehr anspruchsvoll. Ich will das ja auch nicht zu 100% Umgesetzt. Aber als Idealvorstellung und oberste Leitlinie kann es dienen.

Ein Beispiel, was ich drunter verstehe:

Ich suche ein Programm, das in einer Familie, einer WG, einem Büro oder so, einen Virtuellen Einkaufszettel darstellt. Das gibts doch schon? Ja, sogar in diversen Variationen, Gratis oder kostenpflichtig. Sogar solche, die mit einem Webserver synchronisiert werden können. Oder wo die Einkaufsliste per E-Mail verschickt werden kann. Wow!

Was ich will, ist eine echte Gruppentaugliche Einkaufsliste, wie sie der in der Küche aufliegende Zettel einmal war, aber mit den Vorteilen der heutigen Technik.

Erfassen: Dann und dort, wo der Bedarf entsteht: In der Wohnung auf dem Haushalts-iPad. Unterwegs auf dem iPhone. Im Büro auf dem Computer. Und bitte ohne Mausklick/tap, der nicht unbedingt nötig ist.
Abfragen/Lesen/Einkaufen: Dort, wo die Information benötigt wird. Und bitte jederzeit auf jedem angeschlossenen Gerät aktuell.

Und das ohne aktives Zusenden oder Übermitteln. Sondern einfach in Echtzeit von jedem auf jedes angeschlossene Gerät.

Und wenn jemand am einkaufen ist: Bitte sofort alle eingekauften Artikel mit nur einem Klick als eingekauft markieren. Auf allen angeschlossenen Geräten.

So etwas habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Wer entwickelt mir das?

Safari 3.1 - nettes Update

Die neuste Version von Safari ist da. Grund also, mal zu schauen, ob den bisherigen Schwächen an die Gurgel gegangen wurde!

Durchsuchbarer Quellcode - fixed!
Für mich stets eine ganz mühsame Sache: Safari 3 konnte den Quellcode bisher nicht richtig durchsuchen. Das Blättern durch die Suchresultate funktionierte gar nicht oder nicht zuverlässig. Mit dem Update scheint dies aber endlich behoben zu sein.

RTE-Support - zonk!
Safari und der Rich Text Editor - eine Leidensgeschichte, die sich offenbar noch nicht verbessert hat. In Typo3 wird der RTE weiter nicht unterstützt. Jener von Wordpress führt in Safari weiterhin zu Fehlern. Der häufigste Grund, weshalb ich oft Firefox nutze bleibt also bestehen.

Neue Features
Safari macht mit der neuen Version einen Schritt vorwärts was HTML- und CSS-Technologien betrifft. Der HTML-Media-Support und CSS-Animation werden bei Orli gut beschrieben und mit Beispielen verlinkt. Daneben werden lokale SQL-Datenbanken, CSS Web Fonts und andere Neuerungen unterstützt. All diese neuen Features sind bestimmt toll - nur leider ind er Praxis wohl kaum nutzbar, solange diese von den anderen Browsern nicht unterstützt werden.

Interessant ist die Develop-Erweiterung, welche eine Fehlerkonsole enthält und mit welcher verschiedene Browser-Zustände simuliert werden können. Wie hilfreich dieses Tools in der Praxis sein werden, wird sich zeigen.

Fazit
Ein nerviger Bug gefixt, ansonsten einige Neuigkeiten, die sich zuerst bewähren müssen. Der Alltag wird zeigen, wie gut Safari in der Version 3.1. wirklich ist.

Bau dir dein eigenes YouTube

Revolution auf YouTube: Künftig darf sich jeder eine eigene Videoseite mit Hilfe des Portals bauen - und sogar Werbeeinnahmen dafür kassieren. Die Zeche dafür bezahlt Eigentümer Google, doch selbstlos ist das Projekt keineswegs: Es soll nichts weniger als die Vorherrschaft im Internet sichern.

Weiter gehts im Spiegel.

OS X Dock auf dem Web

Etwas für JavaScript Cracks

http://www.safalra.com/web-design/javascript/mac-style-dock/demonstration.html

Website optimieren für iPhone

Auch wenn das iPhone hierzulande noch nicht offiziell erhältlich ist - unsere Websites für das iPhone zu optimieren können wir trotzdem schon in Angriff nehmen. Oder man kann auch beginnen, iPhone optimierte WebApps zu erstellen. Dabei sind folgende Vorgehensweisen hilfreich:1. Der Simulator muss herDa noch lange nicht jeder ein iPhone (oder einen iPod touch hat) und wir auch weils praktischer ist, testen wir unsere Website am Besten auf einem Simulator. Geeignet scheint der Aspen Simulator, welcher zusammen mit dem iPhone SDK daherkommt - und im Gegensatz zu beispielsweise iPhoney das iPhone korrekt simuliert und mit untenstehenden Beispielen korrekt umgehen kann. Also auch für die, die keine Software fürs iPhone schreiben wollen, lohnt sich die Registration und der kostenlose 2GB-Download des SDK.2. Die Grundlagen für die OptimierungApple hat im Developer-Bereich eine ganze Doku dazu veröffentlicht, wie Websites fürs iPhone optimiert werden können. Diese zu studieren lohnt sich definitiv!3. Konkrete AnwendungenUm den Einstieg zu erleichtern, hier der eine oder andere Tipp:Viewport-Anpassung:Um das iPhone auf eine gewünschte Zoom-Stufe zu zwingen, kann der Viewport verändert werden. Dies erfolgt per Meta-Tag, beispielsweise so:<meta name="viewport" content="width=450" />Nun wird die Website so gezoomt, dass die iPhone-Breite 450 Pixel der Website entspricht.Textgrössenanpassung steuernWenn das iPhone eine Seite lädt oder zoomt, wird die Textgrössen standardmässig automatisch eingestellt. Dies kann per CSS überschrieben werden, beispielsweise so:-webkit-text-size-adjust:none; /* Turn off font resizing */Telefon-LinkSpannend sind auch Befehle, z.B. um eine Telefon-Nummer zu verlinken:<a href="tel:1-408-555-5555">1-408-555-5555</a>Ein Homescreen-Icon hinzufügen<link rel="apple-touch-icon" href="meinicon.jpg"/>wobei meinicon.jpg irgendein 60×60-Pixel grosses Bild ist.Gesture EventsAuch «Finger-Events» oder die Drehung des iPhones können per JavaScript abgefangen werden, was sehr interessante Anwendungen zulässt.Fazit:Praktische webbasierte Applikationen fürs iPhone zu bauen wird keine Hexerei sein, die Optimierung fürs iPhone dürfte bei der Verbreitung dieses Geräts bald mal Pflicht werden. Jetzt damit rumzuspielen ist interessant und macht Spass. Und: dies sind nur die Basics! Dieses Video (SDK-Account nötig) zeigt, was noch mehr möglich. Neue Welten eröffnen sich (z.B. Offline-Datenbanken)! Mal schauen, wie sich diese Website hier optimieren lassen wird…

Viva Las Vegas!

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Bildquelle: mandj98

In Las Vegas findet nämlich aktuell die Microsoft-Konferenz MIX08 statt, von der BloggingTom gerade quasi-live berichtet. Dort in Las Vegas wird unter anderem der neue Internet Explorer 8 vorgestellt. Das ist für Webbies ziemlich wichtig, denn IE8 soll (endlich!) in der Lage sein, CSS standardkonform zu verarbeiten. Und nicht nur das: Anders als noch im Februar angekündigt (und von mir eher kritisch kommentiert), muss der standardkonforme Modus nicht extra mit einem META-Element eingeschaltet werden, sondern ist “by default” aktiv. In den Worten von Microsoft:

Consistent with its efforts to promote further interoperability across the Web, Microsoft Corp. is now configuring the settings in Internet Explorer 8, the upcoming version of its browser, to render content — by default — using methods that give top priority to Web standards interoperability.

Das ist natürlich klar zu begrüssen, denn standardkonforme Browser ersparen uns Entwicklern unzählige Stunden an Kompatibilitätstests. Aber es bedeutet für Web-Entwickler, die bisher mit CSS-Hacks für IE7 gearbeitet haben: Diese IE7-Hacks sind in IE8 hinfällig - und können allenfalls sogar zu Darstellungsfehlern führen.

Sobald IE8 Beta öffentlich verfügbar ist, werden wir diese neuen Features testen und die Ergebnisse hier publizieren.

Adobe AIR für Einsteiger

Adobe hat mit AIR eine Laufzeitumgebung geschaffen welche es erlaubt, Flash- Flex- oder Ajax-Webanwendungen als Desktopapplikation zu betreiben - systemübergreifend für Windows und Mac. Einige Beispielanwendungen finden sich auf der Adobe-Website.

Der Einstieg ist nichtmal ganz so schwer, eine gute Grundlage findet man direkt bei Adobe: http://www.adobe.com/support/documentation/en/air/

Um eine AIR-Anwendung auf dem Mac zu erstellen benötigt man die AIR-Runtime und das AIR SDK. Die SDK kann man irgendwo ablegen, dann folgt man am Besten obigen Einstiegstutorial von Adobe.

Hilfreich ists, wenn man ein paar Befehle zum Aufrufen der Anwendung schon kennt - diese sind einfach im Terminal aufzurufen:

Anwendung testen:
/Pfad/zu/adl XMLFile.xml

Zertifikat erstellen:
/Pfad/zu/adt -certificate -cn SelfSigned 1024-RSA sampleCert.pfx secretPassword

Package machen:
/Pfad/zu/adt -package -storetype pkcs12 -keystore sampleCert.pfx GetDesktopFiles.air XMLFile.xml AppFile.html … und dann alle Files aufzählen. Es wird das Passwort verlangt, welches man beim Erstellen des Zertifikats gesetzt hat.

Viel Spass!

Musik ist Mathematik

… Das haben amerikanische Forscher jetzt auch herausgefunden. Sie haben eine Software entwickelt, die zu einer Gesangstimme eine Instrumental-Begleitung dazu berechnet. Verblüffende Ergebnisse!

http://www.heise.de/newsticker/meldung/104330
Beispiele hier

Bilder kukn im Firefox

Spaaaaasss! (Firefox-Plugin)
http://www.cooliris.com/